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Dampf-Chaos durch TPD2

Meine bisher veröffentlichten Beiträge rund ums Thema E-Zigaretten (Enovap) und E-Liquids (Leequids, dampfend.de, Pulp & Le French Liquide) habe ich bis auf Weiteres offline geschaltet.

Nicht aus einer Affekthandlung heraus. Um erst einmal auszuloten, was Blogger und Youtuber aufgrund des Werbeverbots gem. TPD2 zukünftig noch dürfen. Bzw., ob sie überhaupt noch ein Sterbenswörtchen über E-Zigarette, E-Liquids und allem drumherum verlieren dürfen.

Das am 20.05.2016 in Kraft getretene Werbeverbot für E-Zigaretten sorgt für riesigen Wirbel, Sorge, Frust, Wut, Unsicherheit und Unverständnis bei Herstellern, Händlern und Kunden, kurz: in der gesamten Dampfer-Community.

Und wenn man in irgendeinem Bereich von „Community“ reden kann, glaubt mir, dann bei den Dampfern!

Ich bin seit Jahren privat im Internet unterwegs – in Foren, Communities, auf Portalen, Weblogs und dergleichen. Produktbewertungen, Kosmetik, Ernährung, Gesundheit … nirgends erlebe ich einen so starken Gruppengedanken wie bei den Dampfern.

Ein Wir-Gefühl, das gibt’s auch bei den anderen erwähnten Themen. Und ja, unter den Dampfern gibt es weiß Gott so einige Stussköppe. Aber hey, die gabs, gibt’s und wirds im-mer und ü-ber-all geben.

Ich bin enorm froh darüber, dank meines Schwagers vor inzwischen 5 Monaten von etlichen Zigaretten zur E-Zigarette gewechselt zu sein. Weder „Propaganda“ noch Werbung noch Gesundheitsaussage, eine einfache Feststellung.

Ebenso froh bin ich, dass einem überall an „Dampfer-Ballungsknoten“ im Netz offene, freundliche Menschen begegnen, die sich gegenseitig mit Rat & Tat zur Seite stehen. Ob in Foren, Blogs oder in den „sozialen Medien“. Unbekannterweise.

Ob Händler oder Nutzer, eine derart lockere und infofreudige Art ist mir in der Bandbreite bisher nirgends begegnet.

Daraus sind bereits einige so entspannte wie interessante Kontakte entstanden.

Ich bin mir sicher, dass diese starke Community auch durch TPD2 nichts an Charme & Offenheit einbüßen wird.

Weitreichende Regulierungen,  schwammige Formulierungen und daraus resultierende Unsicherheiten – das ist der Stand der Dinge. Es bleibt wohl leider kaum etwas übrig, als abzuwarten, was aus dieser Theorie nun in der Praxis wird.

Sowohl für Hersteller & Händler, deren Existenzen davon abhängen als auch für zukünftige wie aktuelle Anwender kann man hoffen, dass die EU zur Besinnung kommt. Dass Verbraucherinteressen vor denen der Konzerne kommen.

Statt Märkte zwangszuerhalten, sollten Konzerne umdenken und umkonzipieren. Sie leben von den Verbrauchern. Es wäre an der Zeit, auch in ihrem Sinne zu agieren, statt sie sich zu Eigen zu machen, sie dazu zu nötigen, zur Klientel zu werden, sie auszunehmen. Nennt es Wunschdenken …

In diesem Sinne: chaoskoeppsche over and out.

chaoskoeppsche

...ist Mediengestalterin mit Leib & Seele, auch sonst recht kreativ, denkt & lebt gern alternativ und hat so einige Baustellen im Leben. Und ist eben ein chaosköppsche. Manchmal. Nicht immer. Aber wenn dann kreativ-chaotisch. ;-)

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