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Radico Honey Blonde - Grobklumpiger Farbmatsch auf meinem Kopf.

Doch nix Neues von Radico :-(

EDIT 05.11.2015: Jetzt auch mit BILDERN – chaoskoeppsche sprach zuerst mit dem gequälten Badezimmer!

Wie ich bereits hier und hier berichtete, hat Radico seine Farbpalette erweitert. In diesem Rahmen hat mir die Amarantus-Lounge freundlicherweise 2 der neuen Farbnuancen zum Testen zur Verfügung gestellt. So schön wie letztes Jahr mit dem Farbton „Mahogany“ wurde es dieses Mal leider nicht.

Diesen Beitrag habe ich nu seit 3 oder 4 Wochen vor mir hergeschoben.

Ganz einfach, weil mir das Färben mit dem neuen „Honey Blonde“ von Radico eine logona-würdige Sauerei im Bad beschert hat. Und sonst nichts.

Naja, fast nichts: für einige wenige Tage hatte ich einen leiiiichten Rotschleier auf meinem strakö-blonden Ansatz. Rotblond also. Irgendwie. Dabei war ich wirklich neugierig, wie die Tendenz hin zu meiner natürlichen Haarfarbe hin wirken würde.

Hier mal einige Eindrücke meines frustigsten Pflanzenfarb-Einsatzes aller Zeiten:

Ich hab ja nun 6 Jahre Färberoutine mit Pflanzenhaarfarben hinter mir. Logona, Sante, Khadi – und eben letztes Jahr 2x das Radico „Mahogany“. Der Umgang mit den pulverisierten Pflanzenteilen ist also nichts Neues für mich.

Alles wie immer: Vorgewaschen. Angerührt (ca. 50g, heißes Wasser). Aufgetragen aufs noch feuchte Haar mit Pinsel (vorn) und Händen (hinten). Einwirkzeit unter Alufolie und Haarturban von 4 Stunden. Ausgewaschen unter warmem Wasser. Lufttrocknen lassen.

Nicht wie immer:
1. die Sauerei – ich musste das Bad vom seeehr groben Farbgebrösele befreien – wie schon lange nicht mehr.

2. das Ergebnis – bereits erwähnter Hauch von Rot auf Strakö statt sattem Farbergebnis, das noch nachdunkelt. Noch trockenere Haare als eh schon in den letzten Monaten. Statt üppig gepflegtem voluminösem Haar wie sonst.

Nachtrag 05.10.2015: beim Anrühren & Auftragen hatte ich nur wahrgenommen, DASS die Farbe gröber war als gewohnt. Erst beim Auswaschen bemerkte ich, WIE grob. Definitiv um einiges gröber als das Khadi-Pulver aus der Blechdose.

Da wundert mich auch nichts mehr  – weder die trockenen Haare (Schuppenschicht aufgerubbelt) noch die spontane Bad-Umgestaltung.

Schon nach ein paar Tagen war von der Farbe nichts mehr zu sehen – dafür nach wie vor mein Strakö-Ansatz.

Edit 05.10.2015: Nach DEM Ergebnis habe ich auch nicht die Muße, Bad & Haaren die restlichen 50g zuzumuten. Oder das Reddish Blonde, den 2. Farbton von radico, der hier noch zum Testen liegt. Wenns jemand testen möchte, ich hätte da 1,5 Packungen abzugeben.

Fazit: Sorry, radico, von mir gibt’s heute leider keinen Daumen nach oben.

chaoskoeppsche

...ist Mediengestalterin mit Leib & Seele, auch sonst recht kreativ, denkt & lebt gern alternativ und hat so einige Baustellen im Leben. Und ist eben ein chaosköppsche. Manchmal. Nicht immer. Aber wenn dann kreativ-chaotisch. ;-)

3 thoughts to “Doch nix Neues von Radico :-(”

  1. Hallöchen, ich benutze ebenfalls Radico Farben, sie decken bei mir selbst graues Haar ab, man muss sie allerdings 3 Stunden einwirken lassen. Körnig wird meine Farbmischung nie denn ich rühre sie mit einem Pürierstab auf..bei der ersten Färbung war das Ergebnis bei mir auch nocht nicht 100% überzeugend, aber ab der 2 Färbung top!!

    1. Hallo Sabine.

      Ich lasse Pflanzenfarben generell 3, eher 3,5-4 Stunden. Hier 4 Stunden, siehe Beitrag.

      Das Mahogany von Radico war bei meinem Test in 2014 (http://www.chaoskoeppsche.de/getestet-radico-aufm-koeppsche/) wesentlich feiner gemahlen als das Honey Blonde bei meinem 2015er Test. Deswegen war ich ja so baff & angesäuert.

      Das mit dem Pürierstab ist ein interessanter Tipp. Hab einen mit Edelstahl-Aufsatz, von daher färbt da auch nix ab. Da das aber keine Vorgabe im Beipackzettel ist, sollte es finde ich halt auch ohne funzen.

      Wenn mein Farbergebnis denn nur „nicht 100pro überzeugend“ gewesen wäre – es gab ja so gut wie garkeins und das bissi, was man sah, war fix futsch.

      Ich hab die letzte Zeit mit Tea Natura-Farbe gefärbt, just heute ist eine Packung von Biopark eingetrudelt. Ecco Verde – viel zu viel Auswahl.

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